Handmähkursam Freitag, 5. Juni und Samstag 6. Juni 2015
Tausche stinkenden, lärmenden Motormäher gegen den stillen Rhythmus der rauschenden Sense. Tausche kurzgeschorenen Einheitsrasen gegen bunte Wildblumenwiese, in der Falter und Flügler zum Landen eingeladen werden. Tausche Fitnessstudio gegen gesunde Bewegung in der Natur.
Schärfen, Wetzen, Dengeln, Einstellen, Handhabe beim Mähen mit Sichel und Sense.
Freitag: 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr Samstag: 6:30 Uhr bis 10:30 Uhr:
Samstag, 13. Juni 2015 von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr Kräuter- und Gräserinventur am Lernort Kunzenhof!
In diesem Jahr werden wir uns wieder dieser größten europäischen Feldforschungsaktion anschließen.
Eingeladen sind Groß und Klein, Jung und Alt, um den Reichtum und die Vielfalt der Gräser und Kräuter vor unserer Haustüre zu erkunden. Ganz im Sinne von: “Nur das, was wir kennen, werden wir auch schützen und achten“.
Das Arten-Erkennen- Bestimmen und Zählen soll dabei zwar ein wesentliches Anliegen sein, es steht jedoch die Entdeckerfreude und die Sensibilisierung für und unsere Verbundenheit mit der Natur im Vordergrund.
Natürlich werden wir im Anschluss auch wieder unsere Nutztiere versorgen.
Für das leibliche Wohl gibt es einen Imbiss- und Erfrischungsstand.
Ort: Kunzenhof, Littenweilerstr. 25 A, 79117 Freiburg Kosten: freiwillige Spende
Bevor sie im Frühling austreiben werden am Kunzenhof die Weiden geerntet.
Rechtzeitig vor Ostern liegen die frisch geernteten Weidenruten bereit (Jahr für Jahr in Fülle gewachsen).
Wir flechten daraus mit geschickten Händen Körbe in allen Größen und den vielfältigsten Formen. Ein elementares Handwerk- einzig aus dem Geschenk der Natur.
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum „Internationalen Jahr des Bodens“ ausgerufen.Die Bedeutung des Schutzes der Böden als lebenswichtige und nicht erneuerbare Ressource ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.Mehr als 90 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelproduktion sind direkt vom Boden abhängig. Pro Jahr verlieren wir weltweit etwa sechs Millionen Hektar an fruchtbarem Boden. Ursachen hierfür sind falsche landwirtschaftliche Nutzung, Schadstoffkontamination und Überbauung. Jeder von uns hat als „Verbraucher“ daran Anteil.Nur gesunder Boden sichert die Ernährung der Weltbevölkerung für jetzige und künftige Generationen.Den Boden, die Fruchtbarkeit der Erde, das erleben wir am Kunzenhof “mit vollem Körpereinsatz“. Düngen das heißt bei uns, den Boden verlebendigen!Die Pflege des Komposthaufens sehen wir als Kulturarbeit- das spüren wir in allen Zellen!
Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich?
Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde oder Familie, scheint die Zeit nicht mehr zu reichen. Florian Opitz untersucht in seinem Dokumentarfilm, wo die Zeit bleibt, die durch unsere moderne Technik eingespart wird.
Wir freuen uns auf ein gemeinsames Gespräch im Anschluss an den Film.
Kochen mit der Kraft der Sonne macht großen Spaß, schont die Umwelt und senkt die Energiekosten. Solarkocher sind ideal für Garten, Balkon und Terrasse. Die reflektierende Fläche des Parabolspiegels besteht aus witterungsbeständigem Hochglanz-Aluminium. der Solarkocher ist robust und einfach handzuhaben. Mit dem Solarkochersind Sie völlig unabhängig von Energievorräten oder -lieferanten und können autark kochen, backen, grillen, dünsten, garen und frittieren.
In unseren Breitengraden haben wir ungefähr an einem Drittel des Jahres strahlenden Sonnenschein! Der Solarkocher ist ganzjährig ab einer Stunde nach Sonnenaufgang bis kurz vor Sonnenuntergang nutzbar.
Es kann sowohl der Solarkocher SK 14 mit einer Leistung von ca. 700 Watt als auch der etwas kleinere Kocher SK 11 mit einer Leistung von ca. 450 Watt an diesem Tag unter fachkundiger Anleitung gebaut werden.
Ort: Lernort Kunzenhof
Kosten: 20 € pro Person / Kosten Bausatz: SK 14 399 Euro, SK 11 329 €
Anmeldung bis spätestens 7. Mai 2015, Teilnehmerzahl begrenzt
Ein parabolischer Spiegel reflektiert Sonnenstrahlen auf einen mattschwarzen Topf im Brennbereich. Der Topf absorbiert dann die konzentrierten Sonnenstrahlen. Sein Inhalt wird zum Kochen gebracht. Man kann mit dem SK14 natürlich nicht nur Mahlzeiten zubereiten. Er eignet sich auch zum Abkochen von Wasser, zum Backen, Braten, zur gewerblichen Nutzung in Färbereien, für Flechtarbeiten, kleine Garküchen unter freiem Himmel usw.
Das einfache Konzept funktioniert natürlich auch in Europa, denn die Alternative zu den fossilen Brennstoffen ist überall kostenlos und uneingeschränkt vorhanden – die Sonne.
Mit dem SK14 werden Sie auch in unseren Breiten viel Freude am Kochen und Grillen ohne Ruß und Qualm haben. Entscheidend für das Funktionieren des SK14 ist möglichst wolkenloser Himmel, nicht die Außentemperatur. So können Sie an klaren, sonnigen Wintertagen (z.B. bei minus 10 °C!) die erstaunliche Kraft der Sonne nutzen.
Der SK14 ist robust, dabei leicht, kostengünstig herzustellen und einfach zu handhaben. Seine Leistung beträgt etwa 700 Watt. Bei guter Sonneneinstrahlung kochen drei Liter Wasser in 30 Minuten.
Mit dem SK14 können bis zu 20 Personen versorgt werden, denn er ist für die Verwendung eines 12-Liter-Topfes ausgelegt.
Der Kocher arbeitet ab einer Stunde nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Aufgrund seiner hohen Leistung ist er sogar bei verhältnismäßig kurzer direkter Einstrahlung wirkungsvoll.
Einmal angekocht, kann das Essen in einem Warmhaltekorb weitergaren.
Kochen mit der Kraft der Sonne macht großen Spaß, schont die Umwelt und senkt die Energiekosten. Solarkocher sind ideal für Garten, Balkon und Terrasse. Mit dem Solarkocher kann man kochen, backen, grillen, garen und frittieren.
Wir werden an diesem Tag gemeinsam unser Mittagessen kochen, Kuchen backen und dazu einen Espresso!
Alles mit dem genialen Ofen voller geschenkter Energie!
Ort: Lernort Kunzenhof
Leitung: Gabriele Plappert und Jonas Krafft
Kosten: Kursgebühr: 25 EUR pro Person, Teilnehmerzahl begrenzt
Heute sind am Lernort Kunzenhof wieder alle eingeladen, die Lust haben mit anzupacken. Ab 14:00 Uhr können sich Groß und Klein, Alt und Jung bei vielen verschiedenen Arbeiten nach Lust und Laune sowie Fähigkeiten und Vorlieben einklinken.
Nach getaner Arbeit wird es ab 17:00 Uhr ein Lagerfeuer und stärkendes Buffet geben. Wir bitten dafür eine vegetarische Speise mitzubringen.
Montag, 30.03. – Donnerstag, 02.04.2015 von 8.30Uhr bis 13.30 Uhr inkl. gemeinsamem Mittagessen
Wir werden den Bauernhof als “Grundlage unseres Lebens” kennen lernen. Unser Essen, unsere Kleidung, unsere Energie, alles kommt vom Bauernhof. Unentbehrliche Helfer sind dabei unsere zahmen Nutztiere, die wir pflegen und versorgen. Sie schenken uns Milch, Eier, Wolle und den wertvollen Mistkompost, der Feld und Garten fruchtbar macht, in dem unser Gemüse und Getreide wächst. Die Bäume liefern uns Holz zum Kochen und Wärmen in dem aus Holz gebautem Haus. Viel handwerkliches Geschick wird von den Bäuerinnen und Bauern gebraucht…. so kann der Bauernhof in diesen Tagen als “Gesamtkunstwerk” erlebbar werden.
Wir werden außerdem jeden Tag ein vollwertiges vegetarisches Mittagessen kochen und ein Osterkörbchen aus Weiden flechten. Am letzten Tag machen wir eine Wanderung mit den Eseln und den Schafen.
Leitung: Jonas Krafft und Gabriele Plappert
Kosten: €120 inkl. Verpflegung (€100 für Fördermitglieder)
Donnerstag, 14. Mai – Himmelfahrt – 14:30 – 18:00 Uhr
Endlich ist es Frühling, die Winterkleider wandern in die Schränke und die Schafe dürfen ihren dicken Wollpelz ausziehen. Wir ernten wieder geschickt und sorgsam die kostbare Wolle. Und, es darf wieder mit Freude mitgeschafft werden beim Wolle waschen, kardieren und Fäden spinnen.
Der Mann mit der Kamera robbt an den Abgrund. Unter James Balog stürzt Schmelzwasser in einen blauen Schlund. Überwältigt von der Schönheit der hunderte Meter in die Tiefe herabreichenden Gletscherspalte vergisst der Fotograf die Gefahr. Klick, klick, klick.
Der anerkannte Naturfotograf und Wissenschaftler James Balog stand dem Klimawandel lange Zeit skeptisch gegenüber. Doch während seiner Langzeitstudie EIS (Extreme Ice Survey) fand er unwiderlegbare Beweise für die Klimaveränderungen unseres Planeten. Mit technisch revolutionären Zeitraffer- Kameras zeichnete er über mehrere Jahre die Veränderung der Gletscher auf. Es entstanden atemberaubende Bilder von den Folgen der Erderwärmung unseres fragilen Planeten. Balogs beeindruckende Aufnahmen sind von ästhetischer Schönheit und verwandeln Jahre in Sekunden. Er zeigt, wie Berge aus Eis, die bereits seit Jahrhunderten existieren, in rasender Geschwindigkeit verschwinden.
Wie immer freuen wir uns auf ein gemeinsames Gespräch im Anschluss an den Film.
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