Heute sind am Lernort Kunzenhof wieder alle eingeladen, die Lust haben mit anzupacken. Ab 14:00 Uhr können sich Groß und Klein, Alt und Jung bei vielen verschiedenen Arbeiten nach Lust und Laune sowie Fähigkeiten und Vorlieben einklinken.
Nach getaner Arbeit wird es ab 17:00 Uhr ein Lagerfeuer und stärkendes Buffet geben. Wir bitten dafür eine vegetarische Speise mitzubringen.
In diesem Jahr werden wir uns wieder dieser größten europäischen Feldforschungsaktion anschliessen.
Eingeladen sind Groß und Klein, Jung und Alt, um den Reichtum und die Vielfalt der Gräser und Kräuter vor unserer Haustüre zu erkunden.
Ganz im Sinne von: “Nur das, was wir kennen, werden wir auch schützen und achten“.
Das Arten-Erkennen- Bestimmen und -Zählen soll dabei zwar ein wesentliches Anliegen sein, es steht jedoch die Entdeckerfreude und die Sensibilisierung für und unsere Verbundenheit mit der Natur im Vordergrund.
Natürlich werden wir im Anschluss auch wieder unsere Nutztiere versorgen.
Leitung: die MitarbeiterInnen des Lernort Kunzenhof
Kochen mit der Kraft der Sonne macht großen Spaß, schont die Umwelt und senkt die Energiekosten. Solarkocher sind ideal für Garten, Balkon und Terrasse. Die reflektierende Fläche des Parabolspiegels besteht aus witterungsbeständigem Hochglanz-Aluminium. Der Solarkocher ist robust und einfach handzuhaben. Mit dem Solarkocher SK 14 sind Sie völlig unabhängig von Energievorräten oder -lieferanten und können autark kochen, backen, grillen, dünsten, garen und frittieren. Seine Leistung beträgt bei wolkenlosem Himmel ca. 700 Watt. In unseren Breitengraden haben wir ungefähr an einem Drittel des Jahres strahlenden Sonnenschein! Der Solarkocher ist ganzjährig ab einer Stunde nach Sonnenaufgang bis kurz vor Sonnenuntergang nutzbar.
Unter fachkundiger Anleitung werden wir die Bausätze zusammenbauen und lernen mit der Kraft der Sonne zu kochen.
Nebenbei dampft schon das Mittagessen im hauseigenen Solarkocher. Danach noch einen Sonnen- Espresso…
Ein parabolischer Spiegel reflektiert Sonnenstrahlen auf einen mattschwarzen Topf im Brennbereich. Der Topf absorbiert dann die konzentrierten Sonnenstrahlen. Sein Inhalt wird zum Kochen gebracht. Man kann mit dem SK14 natürlich nicht nur Mahlzeiten zubereiten. Er eignet sich auch zum Abkochen von Wasser, zum Backen, Braten, zur gewerblichen Nutzung in Färbereien, für Flechtarbeiten, kleine Garküchen unter freiem Himmel usw.
Das einfache Konzept funktioniert natürlich auch in Europa, denn die Alternative zu den fossilen Brennstoffen ist überall kostenlos und uneingeschränkt vorhanden – die Sonne.
Mit dem SK14 werden Sie auch in unseren Breiten viel Freude am Kochen und Grillen ohne Ruß und Qualm haben. Entscheidend für das Funktionieren des SK14 ist möglichst wolkenloser Himmel, nicht die Außentemperatur. So können Sie an klaren, sonnigen Wintertagen (z.B. bei minus 10 °C!) die erstaunliche Kraft der Sonne nutzen.
Der SK14 ist robust, dabei leicht, kostengünstig herzustellen und einfach zu handhaben. Seine Leistung beträgt etwa 700 Watt. Bei guter Sonneneinstrahlung kochen drei Liter Wasser in 30 Minuten.
Mit dem SK14 können bis zu 20 Personen versorgt werden, denn er ist für die Verwendung eines 12-Liter-Topfes ausgelegt.
Der Kocher arbeitet ab einer Stunde nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Aufgrund seiner hohen Leistung ist er sogar bei verhältnismäßig kurzer direkter Einstrahlung wirkungsvoll.
Einmal angekocht, kann das Essen in einem Warmhaltekorb weitergaren.
Vortragsmitschnitt von Nico Paech Freiburg, 25.1.2014
im Rahmen der Tagung „Wachstum und wie weiter“ an der Katholischen Akademie in Freiburg
Nico Paech sieht die Notwendigkeit für eine neue Wirtschaftsordnung, die nicht auf Wachstum und Profit baut, in der gescheiterten Entkopplung der Umweltschäden und des Rohstoffverbrauchs von der Wertschöpfung, eines nicht weiter durch Konsum oder Einkommen zu steigernden Wohlbefindens und der ökonomischen Grenzen, wie des globalen Ölfördermaximums.
Der Weg zur Postwachstumsökonomie fußt auf einem Wandel von Lebensstilen, Versorgungsmustern, Produktionsweisen und auf institutionelle Innovationen im Bereich des Umgangs mit Geld und Boden.
Es existierten keine per se nachhaltigen Produkte und Technologien, betont er, sondern nur nachhaltige Lebensstile.
Er hält es für sinnvoll, wenn eine Avantgarde bereits einen entsprechenden Lebensstil pflegt und mit weniger Konsum gut auskommt, damit sie mit ihrem Erfahrungswissen und ihrem Vorbild dazu beiträgt, Frustrationen, Ängste und eventuelle Gewalt zu verringern.
Der Wirtschaftswissenschaftler Nico Paech wurde vom Verlag „Die Zeit“ als „weltweite Lichtgestalt in der Postwachstumsdiskussion“ bezeichnet.
Wir freuen uns auf ein anregendes Gespräch im Anschluss an den Film
Mit Sichel und Sense! Handmähkursam Samstag, 24. Mai 2014 14-18 Uhr
Tausche stinkenden, lärmenden Motormäher gegen den stillen Rhythmus der rauschenden Sense
Tausche kurzgeschorenen Einheitsrasen gegen bunte Wildblumenwiese, in der Falter und Flügler zum Landen eingeladen werden. Tausche Fitnessstudio gegen gesunde Bewegung in der Natur.
Sensenlehrgang mit Theorie und viel Praxis zum
Schärfen (Wetzen, Dengeln), Einstellen, Handhabe beim Mähen mit Sichel und Sense
Heute sind am Lernort Kunzenhof wieder alle eingeladen, die Lust haben mit anzupacken. Ab 14:00 Uhr können sich Groß und Klein, Alt und Jung bei vielen verschiedenen Arbeiten nach Lust und Laune sowie Fähigkeiten und Vorlieben einklinken.
Nach getaner Arbeit wird es ab 17:00 Uhr ein Lagerfeuer und stärkendes Buffet geben. Wir bitten dafür eine vegetarische Speise mitzubringen.
Nicht die Menge der Treffen ist entscheidend, sondern die Qualität der Treffen. Nicht die Menge der angestoßenen Projekte entscheidet über die Wirksamkeit, sondern der Mut mit dem die Projektergebnisse gelebt werden. Nicht die Menge des Wissens führt zu wichtigen Erkenntnissen, sondern das tiefere Verstehen der Zusammenhänge erlaubt sinnvolle Ableitungen.
Wirksamkeit liegt nicht in der Quantität. Wirksamkeit liegt in der Werteverankerung, mit der ein Thema vorangebracht wird.
Es geht nicht um das Mehr, sondern es geht darum, das Wesentliche zu entdecken und zu leben. Nur in Verbundenheit mit mir Selbst und mit der Natur (der Dinge) ist dies möglich. Es geht darum aus der Menge der Möglichkeiten, jene zu entdecken und zu ergreifen, welche uns wahrnehmbar voranbringen.
Ziele/ Intention
Neue Wege der Wahrnehmung sind entwickelt
Eigene Werte sind entdeckt und reflektiert
Wege sind gefunden, mit sich und in Gruppen achtsam und wertschätzend wirksam zu sein
Das Verbundensein im Handeln ist erfahren
Rahmen
Max. 8 Teilnehmer*innen
Kombination aus praktischem Handeln und geführter Reflexion
Arbeiten und Gestalten auf dem Lernort Kunzenhof (Nutztiere, Land- und Gartenbau, Handwerk, Landschaft)
Geführte Reflexion zu eigenen Ressourcen, eigenen Bewertungsmustern, eigenen Rollen und Werten
Termin
Nach Absprache;
Erste Schritte 4 Tage (Mittwoch bis Samstag)
Intensiv 4 x 4 Tage (jeweils von Mittwoch bis Samstag)
Jeweils 9 Uhr bis ca. 17 Uhr
Durchführende
Gabriele Plappert – Landwirtin, Pädagogin, Gründerin und Leiterin des „Lernorts Kunzenhof“, Mutter von 4 erwachsenen Kindern.
Rainer Windisch – Unternehmensberater, Coach. Arbeitet seit über 15 Jahren mit Menschen in Organisationen, mit dem Fokus „Wandel gestalten“.
Mensch (Vom Frühling den Neuanfang und die Selbstwirksamkeit lernen)
Persönlich: Selbst sein und wirksam sein; was braucht Pflege? – was nicht?; was braucht Unterstützung und von wem und wie?; Raum schaffen, damit Dinge wirken; Schützen vor „Angriffen“ – Nachhaltigkeit sicherstellen; persönliches Erlebensbuch weiter gestalten.
In der Gruppe: Gemeinsamer Einstieg in den Tag und Abschluss des Tages; Erlebtes in der Gruppe austauschen und ergänzen; Wechsel zwischen Aktiven- und Beobachterrolle
Mit Tieren arbeiten („Führungsqualitäten entdecken“)
Gemeinsames Mittagessen, Mittagspause
Mensch (Vom Winter die Stille lernen)
Persönlich: Stille zulassen; Eigene Kraftquelle entdecken; Was bleibt zurück? – Was kommt in das neue Jahr?; Neuanfänge wagen; Wurzeln treiben und festigen; Persönliches Erlebensbuch weiter gestalten.
In der Gruppe: Gemeinsamer Einstieg in den Tag und Abschluss des Tages; Erlebtes in der Gruppe austauschen und ergänzen; Wechsel zwischen Aktiven- und Beobachterrolle
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